Kurze Einführung in die Welt der Tattoos
Die Geschichte der Tattoos reicht etwa 5500 Jahre zurück – der älteste je gefundene tätowierte Mensch war die Gletschermumie „Ötzi". Bereits 12.000 vor Christus wurden Zeichen in die Haut geritzt. 1765 brachte Kapitän James Cook das Wort „Tattoo" in die englische Sprache und machte die Hautkunst in Europa bekannt.
Warum Menschen sich tätowieren, unterscheidet sich von Kultur zu Kultur. In Thailand, bei den Maya oder den Maori haben Tattoos tiefgehende Bedeutungen. In Japan wurden sie mit Religion verbunden, in Griechenland für die Kommunikation zwischen Spionen genutzt.
Sind Tattoos ein gesundheitliches Risiko?
Einige Untersuchungen haben ergeben, dass viele Tattoofarben Chemikalien enthalten können, die gesundheitliche Risiken bergen. Eine internationale Studie im Fachjournal Contact Dermatitis ergab, dass neun von zehn gängige Farben gesetzliche Bestimmungen nicht erfüllen. Chemikerinnen und Chemiker der Universität Graz stellten fest: „93 Prozent der Proben verstießen mindestens gegen ein gesetzlich vorgegebenes Kriterium."
Zu den Langzeitfolgen von Tätowierungen gibt es bisher noch wenige abgeschlossene Studien.
Die richtige Pflege ist das A und O
Jedes Tattoo ist eine frische Wunde – und braucht entsprechende Pflege. Die betroffene Hautstelle sollte sauber und ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt werden. Eine geeignete Creme beugt Verkrustungen vor und unterstützt die Haut bei der Heilung. Vermeide Handtücher oder Waschlappen, da diese Fusseln und die Haut reizen können.
CBD in der Tattoo-Pflege
CBD-Creme wird von vielen Tattoo-Enthusiasten zur Nachsorge eingesetzt. Nutzer berichten, dass CBD-Produkte die Haut bei der Wundheilung unterstützen und beruhigen können.
CBD fungiert laut einiger Untersuchungen außerdem als Antioxidans und kann Zellen vor freien Radikalen und oxidativem Stress schützen – was auch für die Farbkraft von Tattoos relevant sein kann. Der Körper bildet an verletzten Stellen zusätzlich CB1-Rezeptoren aus, an denen CBD andocken kann.
Seit 2008 gibt es außerdem Studien, die darauf hinweisen, dass CBD antibakteriell wirken kann – auch gegen multiresistente Bakterienstämme (MRSA). Wie genau dieser Mechanismus funktioniert, ist wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt.
Hinweis: Dies sind keine medizinischen Aussagen. CBD-Produkte ersetzen keine ärztliche Behandlung. Bei Entzündungen oder Komplikationen wende dich bitte an einen Arzt.
Fazit
CBD-Cremes können eine sinnvolle Ergänzung in der Tattoo-Nachsorge sein. Wichtig ist eine regelmäßige und konsequente Pflege – für ein schönes, farbkräftiges Ergebnis.
Quellen: cbd-vital.de, benetui.com. Autor: Tom Miller. Keine medizinischen Aussagen.